Am 23. November trafen die dritten Damen in Dinslaken auf den Weseler TV. Den Anfang in der Aufstellung machten Nane, Ines, Kathy, Britta, Silke und Caro. Im ersten Satz wurden dem Gegner zahlreiche Eigenfehler zum Verhängnis, wohingegen uns weder Annahme, Sicherung, Aufschlag noch Angriff große Probleme bereiteten.

Auch wenn wir nicht ganz an die Leistung des letzten Spiels anknüpfen konnten, gewannen wir den Satz mit einem souveränen 25:14.

Im zweiten Satz schienen wir uns zu sehr auf unseren Lorbeeren auszuruhen; die Konzentration ließ merklich nach. Aufschläge gingen ins Aus oder ins Netz, während viele Aufschläge und Angriffe der Gegner nicht angenommen werden konnten. Gegen Ende des Satzes wurde Nina auf Außen eingewechselt, doch auch sie vermochte den Satz nicht mehr zu retten. Die Gegner siegten mit einem Endpunktestand von 25: 19.

Für den dritten Satz musste die Aufstellung durch einen krankheitsbedingten Ausfall wie folgt verändert werden: Nina wurde als Mitte eingesetzt, sodass Sabrina Außen und Ines Diagonal spielen konnten. Leider setzte sich die Serie der Aufschlagfehler aus dem zweiten Satz fort und auch etliche Angriffe verfehlten das gegnerische Feld. Die Gegenseite hatte jedoch die gleichen Probleme wie wir, weshalb wir den Satz mit einem recht eindeutigen 25:18 für uns entschieden.

Den vierten und fünften Satz gewannen die Weseler mit einem Endpunktestand von 25:21 bzw. 15:9. Unklar ist, woran es bei uns genau haperte. Annahme und Sicherung waren bei weitem nicht so schlecht wie in vielen Spielen der Vergangenheit; einige Bälle wurden sogar sehr schön geholt und noch gerettet. Es lag wohl eher daran, dass unsere Angriffe nicht druckvoll genug ausfielen, wodurch die Gegner diese mit Leichtigkeit annehmen konnten. Zu viele unserer Punkte entstanden aus Eigenfehlern der Weseler statt durch aktive Angriffe unsererseits. Gleichzeitig fanden die Gegner ihrerseits immer besser in das Spiel und brachten z. T. fast unerreichbare Angriffe in unser Feld. Zu Beginn des fünften Satzes lief bei uns nicht mehr viel zusammen; die Gegner zogen mit ihren Punkten davon. Nach dem Seitenwechsel fingen wir uns nochmal und konnten (insbesondere durch eine schöne Aufschlagserie von Ines) die Führung der Gegner auf 10:8 verkürzen. Letztendlich reichte unser Einsatz jedoch nicht für den Satzgewinn.

Folglich kam es zu einer unnötigen 2:3-Niederlage mit bitterem Beigeschmack, da es sich bei den Gegnern um unsere direkten Verfolger in der Tabelle handelte. Hätten wir auf dem Feld ein wenig konsequenter, wacher und aktiver agiert, wäre ein Sieg möglich gewesen. Dennoch war es ein Spiel mit guten Tendenzen und einigen schönen Spielzügen. Positiv anzumerken ist auch, dass die Stimmung selbst dann gut war, wenn wir punktemäßig zurücklagen. In dieser Hinsicht haben wir also eindeutig dazugelernt. Nun gilt es, die Spielpause sinnvoll zu nutzen und uns intensiv auf die kommenden Spiele vorzubereiten – sowohl physisch als auch mental.