Am Samstag, dem 25. März kamen wir ein letztes Mal für diese Saison zum Heimspiel zusammen. Wir hatten nichts zu verlieren, da wir gegen den Landesliga-Absteiger und Tabellenerstplatzierten Geldern an den Start gingen. Uns war klar: Es wird ein hartes Spiel, doch wie gewöhnlich spielen wir gegen starke Gegner souveräner.
Im ersten Satz profitierten wir vor allem von den fehlerhaften Aufschlägen des Gegners. Wir punkteten aktiv durch gute Angriffe unserer Mittelblockerin Ines Becher. Bis zu dem Spielstand von 14:13 für uns konnten wir mit der Spielweise von Geldern mithalten. Die nächsten fünf Punkte gingen jedoch an die Gegner und auch eine Auszeit bei 14:18 vom Trainer Christoph Körngen konnte uns nicht zurück ins Spiel führen. Leider konnten wir den Satz nicht für uns entscheiden und gaben ihn 25:21 ab.
Zweiter Satz, zweite Chance. Schnell zogen die Gegner uns davon – uneinholbar. Zu viele Abstimmungsfehler geschahen und auch die Annahme ließ zu wünschen übrig. So verloren wir diesen Satz deutlich mit 14:25.
Unsere Devise für den nächsten Satz war, alles auf Anfang zu setzen und ab den ersten Punkt Vollgas zu geben. Nach Aufschlagserien von Jasmin Voigt und Vera Pfänder, die jeweils sechs Punkte machten, konnten wir uns deutlich von der Spielweise der ersten beiden Sätze abheben. Wir konnten Geldern somit unter Druck setzen. So war der gegnerische Trainer gezwungen, bei 15:3 eine Auszeit zu nehmen. Unglücklicherweise sammelte sich das gegnerische Team wieder. Dennoch konnten sie uns nicht mehr einholen. Satz drei: Sieg für uns mit 25:21 Punkten.
Der vierte Satz startete wie der zweite Satz. Durch druckvolle Aufschläge und Angriffe konnte Geldern mühelos Punkt für Punkt weiter ziehen. Die Motivation, die Spielweise und die Freude des vorherigen Satzes waren vergessen. Durch wiederum zu viele einfache Fehler auf unserer Feldhälfte machten wir es Geldern einfach, uns 14:25 zu schlagen.
Zusammengefasst war das Spiel sehr durchwachsen. Vor allem im ersten und dritten Satz berichteten auch die Zuschauer, dass das Spiel sehr spannend anzusehen war. Dennoch sind zu viele Fehler passiert, die nicht hätten sein sollen. Ob uns die Konzentration fehlte oder einfach die Routine beim Zusammenspielen, bleibt an dieser Stelle offen. Dennoch hätte das Spiel definitiv besser ausgehen können und ein Punkt hätte drin sein müssen. Jetzt können wir nur noch nach vorne schauen und hoffen, dass das nächste und letzte Spiel erfolgreicher wird.
Wir möchten uns ganz herzlich bei den zahlreichen Zuschauern bedanken!