Sieht es zurzeit auf dem Erfolgsbarometer zwar ziemlich gut aus, muss man sagen, dass, wenn man unsere ersten Sätze sieht, man echt denken könnte, dass wir das erste Mal einen Volleyball in der Hand halten. So reisen wir end-motiviert nach Essen-Borbeck, um uns für den Bezirkspokal zu qualifizieren und zeigen im ersten Satz was?! Verschlagene Aufschläge, unterirdische Pässe und Angsthasen-Volleyball.

Aber eins können wir nicht von uns behaupten, nämlich dass es langweilig ist, uns dabei zuzusehen, wie wir mit aller Kraft dagegen ankämpfen, den ersten Satz mal nicht so übel abzustürzen. Spannend bis zum letzten Punkt, wollten wir einfach nicht, dass die stimmgewaltigen Borbeckerinnen uns hier den Satz abnehmen. Und was passiert? Bei einem Stand von 24:23, also Satzball für uns, verschlagen wir doch tatsächlich wieder einen Aufschlag. Und doch schaffen wir es auch dieses Mal, irgendwie das Ruder noch mal an uns zu reißen und den Satz mit 26:24 für uns zu entscheiden.

Siehe da, der erste Satz war überstanden, dann kann man ja auch wieder gut Volleyball spielen und die Furcht hinter sich lassen. Was wir dann auch taten. Der zweite Satz wurde relativ locker gewonnen. Die Aufschläge waren zwar immer noch nicht das Nonplusultra, trotzdem konnten wir mit gezielten Pässen Ruhe ins Spiel bringen und vernünftige Angriffe aufbauen. Nicht mehr ganz so stimmgewaltig gaben die Borbeckerinnen auch den zweiten Satz an uns ab (25:?).

Motivierter und siegessicher gingen wir in den dritten Satz und konnten, trotz einiger Fehler und bekannter Schwächen, auch diesen Satz für uns entscheiden.
Die Qualifikation für den Bezirkspokal ist somit geschafft. Wir sind gespannt, welche Mannschaften auf uns warten, denn die Spiele im Bezirkspokal sind auf jeden Fall schon mal eine gute Einstimmung auf das Niveau, das uns wohl nächste Saison in der Landesliga erwarten wird, sollten wir den Erfolgskurs halten und aufsteigen.