Der verletzungsbedingte Abbruch unseres letzten Spieles im Jahr 2017 sorgte dafür, dass das erste Spiel der Rückrunde
und im neuen Jahr gegen TV Aldenrade stattfand. Für die Damen von MTV Union Hamborn, die sich zum Ende der Hinrunde
mit guten Spielen gegen Mannschaften des oberen Tabellendrittels präsentiert hatten, ein ganz wichtiges Spiel, in dem man unbedingt
drei Punkte gegen einen schlechter platzierten Gegner einheimsen wollte.
Die Ausgangslage war allerdings nicht günstig: Verletzungs- und Arbeitsbedingt standen gleich drei Spielerinnen des ohnehin schon knapoen Kaders nicht zur Verfügung. Genauso
wie der Trainer Christoph Körngen, der kurzfristig erkrankt war und somit seine Frau Martha zum Coach ernannt hatte.
Die eigentliche Diagonalspielerin I. Becher wurde in den letzten Trainingseinheiten auf ihren Einsatz als Zuspielerin vorbereitet. Umso wichtiger
bei diesem Spiel musste es sein, dass alle Spielerinnen hellwach und konzentriert sind, um die Zuspielerin im Zweifelsfall zu unterstützen. Für I. Becher wurde Katharina van de Löcht auf die Diagonalposition gestellt. C. Kotzur und Carolin Grehl gingen als Außenangreiferinnen
an den Start und in der Mitte spielten L. Grzeskowiak und N. Pumplun.

Leider war die Annahme während des gesamten Spieles sehr wackelig und erfolgreiche Angriffe blieben Mangelware. Viel zu oft wurden Bälle unpräzise
zu den Gegnerinnen gepritscht, was denen einen einfachen Aufbau ihres Spiels ermöglichte. Man ließ sich komplett das Spiel des Gegners aufzwingen, anstatt seine Stärken auszuspielen.
In einem zerfahrenen und technisch nicht sehr anspruchsvollem Spiel gab es für die Hamboner Damen leider keine Punkte zu holen;
das Spiel wurde unnötigerweise mit 1:3 (24:26; 11:25; 30:28; 21:25) verloren.
Jetzt heisst es, mit der schwierigen personellen Situation umzugehen und dennoch zu der Stärke zurückzufinden, die in den letzten Spielen
gezeigt wurde.