Bereits im Vorfeld des Spieltags war Organisationstalent gefragt. Durch einen Schaden an der eigentlichen Heimspielhalle fand der Spieltag am 10.11.2019 spontan in der sehr kleinen und sehr kalten Halle am Röttgersbach statt. Zu Besuch kam der VT Kempen, was für unsere Kempenerin Stefanie Reinders natürlich ein besonderes Spiel war.

Aufgrund der ungewohnten Halle spielte sich der komplette Kader schon früh ein, um sich an das Licht und die enge der Halle zu gewöhnen. Um 13 Uhr ging es dann in folgender Aufstellung mit dem ersten Satz los: Anke Stührenberg auf der Zuspielposition, Denise Palowski auf der Diagonal-position, Lisa Grzeskowiak und Tabea Michalski als Mittelblock und Loredana Förster und Stefanie Reinders als Außenangreiferinnen, sowie Ruth Paß auf der Liberoposition.

Bereits zu Beginn des Satzes konnte das Team von Christian Lietz eine 3 Punkte Führung erspielen, die bis zum Ende des Satzes knapp gehalten werden konnte und mit 25:23 war der erste Satz eingefahren. Der erste Satz machte allerdings deutlich, dass das Spiel enger als die letzten werden würde.

Satz Nummer 2 wurde mit gleicher Aufstellung begonnen. Zu Beginn sah es aus, als würde sich der Satz ähnlich zum ersten gestalten, jedoch brachte eine Aufschlagserie der Kempenerin und ehemaligen MTV’lerin Claudia John den Gegner mit 15:13 in Führung. Hamborn wechselte auf der Zuspielposition von Anke Stührenberg auf Stefanie Hilgers, die mit einer Aufschlagserie ihrerseits für den Ausgleich zum 19:19 sorgte. Der Rest des Satzes war ein Kopf an Kopf rennen, welches letztendlich die beiden Mittelblockerinnen mit überzeugender Blockarbeit und Stefanie Reinders mit einer starken Aufschlagserie für sich entschieden, so dass der Satz knapp mit 28:26 in Duisburg blieb.

Und dann gab es mal wieder ein deja vu. Wie bereits in den letzten Saisons so oft, sollte der dritte Satz mal wieder der „verflixte dritte Satz“ werden, der an den Gegner ging. In Satz 3 blieb weiterhin der Zuspielerwechsel bestehen und Daniela Krützberg spielte für Lisa Grzeskowiak auf der Mittelblockposition. Bereits von Anfang an lief man in Satz 3 einem Rückstand von 3 Punkten hinterher. Der Punktabstand vergrößerte sich im Laufe des Satzes weiter. Beim Stand von 8:12 wechselte Trainer Christian Lietz Christina Kotzur auf der Außenangriffsposition ein und im Laufe des Satzes auch Anke Stührenberg zurück aufs Feld. Nichtsdestotrotz ging der Satz mit 25:20 an Kempen.

Satz 4 startete katastrophal. Mit einem 7:0 Rückstand auf der Anzeigentafel hieß es kämpfen. Stefanie Hilgers startete mit einer Aufschlagsserie die Aufholjagd. Endlich wurde wieder konzentriert und clever gespielt und schnell war der Rückstand in eine 17:13 Führung gedreht. Wer geglaubt hat, der Satz würde damit gelaufen, irrte. Die Damen von Hamborn machten es nochmal eng, so dass beim Spieltand von 22:20 eine Auszeit des Trainers nötig war, um das Spiel nach Hause zu fahren.

Dies gelang mit 25:22 und somit sind die nächsten 3 Punkte auf dem Konto gutgeschrieben. Weiter geht es am 17.11 in Moers.