In Bedburg-Hau fand am vergangenen Samstag der Bezirkspokal statt. Nachdem wir das erste Spiel zwischen dem Bezirksligisten SV Bedburg-Hau und dem Verbandsligisten VC Essen-Borbeck pfeifen mussten, ging es für die Hambornerinnen im zweiten Spiel des Tages gegen die Regionalligamannschaft VC Eintracht Geldern.
Große Chancen hatten wir uns nicht ausgerechnet, vor allem nach dem diese mit einem Kader von 14 Spielerinnen aufliefen – ein Grund mehr, mutig und ohne Druck ins Spiel zu gehen. Allerdings zeigten die Damen aus Geldern bereits im ersten Satz, dass sie zurecht in der Regionalliga spielen. Starke Angaben und zielgerichtete, druckvolle Angriffe machten es uns schwer, überhaupt einen Spielzug aufzubauen.
Im zweiten Satz konnten wir dank einer hervorragenden Aufschlagsserie von Denise Palowski wieder Mut schöpfen und eine zwischenzeitliche Führung von 18:11 aufbauen. Der Gegner hatte erkennbare Probleme mit Denises Aufschlägen und verlor kurzzeitig die Kontrolle über das Spiel. Mit kurz neben den Block gelegten Bällen von unserer Mittelblockerin Daniela Vollmer ließ sich Geldern zusätzlich etwas ärgern. Leider konnten wir diese Phase nicht ausnutzen, da uns prompt eine Aufschlagserie der Gegner das Leben wieder schwer machte und erneut zum Satzverlust führte. Nichtsdestotrotz konnten sich einige Spielzüge in diesem Satz sehen lassen und es konnte eine solide Leistung gezeigt werden.
Der dritte Satz verlief leider ähnlich wie der erste. Die Annahme passte nicht, wodurch unsere Zuspielerinnen Bozica Gersonde und Stefanie Hilgers einige Male alles geben mussten, um den Ball überhaupt für eine Angreiferin in Position zu bringen. Mangels fehlender druckvoller und zielgerichteter Angriffe machten wir es dem Gegner ebenfalls einfach, das Spiel zu kontrollieren und zu dominieren. Insbesondere die starken Angriffe über die Mitte- und Außenposition, die am Block vorbei und in die Ecken platziert wurden, machten es uns schwer, dagegen zu halten.
Eindeutig (zumindest im ersten und dritten Satz) ging das Spiel mit 0:3 an Geldern. Abhaken – der Fokus liegt jetzt auf den anstehenden Ligaspielen, in denen wir in jeden Fall punkten wollen und müssen.