Zu ungewohnt später Stunde samstagsabends um 19 Uhr startete der MTV Union Hamborn sein Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn VC Essen Borbeck III.

Nach einer guten Trainingswoche starteten die Damen voller Motivation doch bereits nach wenigen Punkten im ersten Satz riss der Faden und man lies Borbeck davonziehen. Die Angriffe waren nicht variablen genug und wurden von der Borbecker Abwehr immer wieder pariert. Am Ende hieß es 18:25.

Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Die Aufschläge kamen zum Teil nicht mehr und trotz einer phasenweise guten Abwehr- und Annahmeleistung konnte man sich im Angriff nicht richtig durchsetzen und so gab es teilweise Ballwechsel, die über mehrere Minuten gingen. Am Ende dieser Ballwechsel hatte Borbeck das bessere Ende. In der Folge brach das Hamborner Spiel fast völlig ein und Borbeck gewann den Satz mit 25.16.

Nun wollten die Hamborner Mädels ihre Chance im dritten Satz unbedingt nutzen. Mit stärkeren Aufschlägen, einem Wechsel über Mitte in dem Daniela Krützberg für Lisa Grzeskowiak spielte und mit einem variableren Spiel, gelang phasenweise die Führung. Es entwickelte sich ein spannender dritter Satz, in dem besonders Steffi Reinders immer wieder Verantwortung übernahm, Bälle rettete und Hamborn mit im Spiel hielt. Mit gezielten Longline Angriff über außen und gelegten Bälle forderte man Borbeck mehr und bis zum Spielstand von 23:21 sah es so aus, als könnte man sich belohnen. Aber es sollte einfach nicht sein. Mit 27:25 ging auch ein spannender dritter Satz an die Essenerinnen, in dem die Hambornerinnen aber zeigten, dass sie weitaus mehr draufhaben.

Nun heißt es die Enttäuschung zu vergessen und am kommenden Wochenende gegen Sevelen voll durchzustarten.

Es spielten: Stefanie Reinders, Ruth Paß, Nadine Mockenhaupt, Loredana Förster, Lisa Grzeskowiak, Jessica Holst, Denise Palowski, Daniela Krützberg, Caterina Morandin und Juliane Ochs