Am sechsten Spieltag ging es für uns ins niederrheinische Schermbeck, um dort gegen TvG Essen-Steele zu spielen. Bereits beim Einspielen gab es beim TvG den ersten Schreck: Eine Steeler Spielerin bekam beim Einschlagen einen Ball von unserer Linda gegen den Kopf. Fast wäre das Spiel schon zu ende gewesen, bevor es überhaupt angefangen hatte. Die Spielerin rappelte sich jedoch wieder auf und so konnten wir doch spielen.
Bereits im ersten Satz begann bei uns das Dilemma. Es war, als hätten wir das Volleyball spielen verlernt. Erst bei den letzten Punkten berappten wir uns wieder und konnten den Satz noch mit einem knappen 25:23 retten.
Der zweite Satz sollte anders werden, da waren wir uns sicher. Wir wollten aufgeweckter agieren und die viel zu vielen Fehler aus dem ersten Satz nicht noch einmal machen. Der zweite Satz war jedoch einfach nur grausam. Selbst unsere sonst so sicheren Aufschläge funktionierten nicht. Mit unserer wackelnden Annahme machten wir es unseren Stellerinnen unnötig schwer. Nach einer grandiosen Aufholjagd bei einem Zwischenstand von 17:7 gegen uns, verloren wir diesen trotz zwischenzeitlichem Ausgleich (20:20 bzw. 24:24) leider 26:24.
Nach den zweiten Satz war klar: Aus dem „aufgeweckten Agieren“ war ein bloßes Reagieren geworden.
Im dritten und vierten Satz spielten wir dann endlich ansatzweise wieder normalen, der Bezirksliga angemessenen Volleyball und so gewannen wir auch die beiden letzten Sätze jeweils 25:11.
So konnten wir mit einem glücklichen 3:1 wieder nach Duisburg fahren. Fazit eines wirklich schlechten Spiels: Ganz schnell vergessen!! Wir sollten wieder zu einer ansatzweisen Kontinuität zurück finden statt andauernd zwischen top und flop zu wechseln.
Autor:
Mia D.