Gekämpft und doch verloren

Der erste Satz war spielerisch und technisch der wohl schlechteste Satz, den wir je gespielt haben. Mit 25 zu 3 für den Moerser SC 2 gingen wir leider sang- und klanglos unter.
Dieses schlechte Satzergebnis kam aus verschiedenen Gründen zustande. Angaben des Gegners konnten nicht vernünftig angenommen werden, Angriffe unsererseits wurden ins Aus gespielt und Bälle, die auf unserer Seite ins Netzgespielt wurden , wurden nicht aktiv versucht zu retten, sondern eher ihrem Schicksal überlassen. Durch eine Reihe von Aufschlagsbällen des Gegners, die fälschlicherweise bei uns im Aus gesehen wurden, schenkten wir so dem Moerser SC viele Punkte.
Im ersten Satz war somit der Gegner die eindeutig dominante Mannschaft und wir eher die passiv Spielenden, die meist nur versuchten, die Bälle irgendwie hinüber zu spielen.

Der zweite Satz war dann schon deutlich besser, wenn auch nicht der erhoffte Satzsieg erreicht werden konnte. Mit 17 zu 25 verloren wir auch diesen, nicht zuletzt dadurch, dass sich die Fehler aus dem ersten Satz fortsetzten.
Eingeleitet durch eine sehr gute Aufschlangsserie von Maria konnten wir zu Anfang punkten und in Führung gehen. Doch leider kann ein Spiel nicht nur durch gute Aufschläge gewonnen werden, sondern auch mittels spielerisch und technischen guten Spielzügen und Angriffen. Bedauerlicherweise wurden gerade die Außenangriffe verschlagen und die Mitte konnte keine kraftvollen Bälle herüberschlagen, obgleich der Wille da war.

Im dritten Satz lief es dann noch ein wenig besser und der Satzsieg war näher als zuvor. Durch eine starke Aufschlagsreihe von Neslin konnten auch hier wieder einige Punkte gesammelt und eine zwischenzeitige Führung erreicht werden. Aber auch hier reichte dies nicht und gerade zum Schluss fehlte das ruhige Spiel, sodass dieser Satz auch leider 22 zu 25 verloren ging. Zu oft wurden Bälle, wie schon in den Sätzen zuvor unsauber zur Stellspielerin gespielt, sodass der Angriff von vorne herein zum Scheitern verurteilt war.

Insgesamt kann man sagen, dass der Gegner gut gespielt hat, aber für uns trotzdem schlagbar war. Die Schwächen der gegnerischen Mannschaft wurden durchaus erkannt, allerdings viel zu selten gezielt ausgenutzt. Vielmehr wurden ihnen Punkte geschenkt. Fehlende Struktur und zum Teil Schwächen in der Kommunikation konnten vom Gegner ausgenutzt werden, wodurch viele Punkte verloren gingen.
Wir haben uns zum Schluss durchaus gesteigert und der dritte Satz hätte ohne Zweifel gewonnen werden können. Gute Spielzüge waren vorhanden und an einem starken Willen fehlte es noch nie. Vielmehr muss gerade in der Beständigkeit und Kommunikation gearbeitet werden. Gewinnen können wir und beim nächsten Spiel zeigen wir dies auch wieder=)

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Christina K.