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Revanche in Nervenschlacht geglückt
Den Ehrgeiz brachten wir zum TuSEM Essen III mit. Wir wollten uns für das
Hinrunden-Spiel revanchieren, bei dem wir unglücklich 3:2 verloren. Dieses Mal
wollten wir gewinnen. Und so kam es, dass wir uns mal wieder an einem
verschneiten Samstag-Nachmittag nach Essen aufmachten. Selbst der Schnee konnte
uns nicht abhalten.
Die erste Mannschaftsleistung brachten wir bereits vor der
Spielhalle. Wie es der Name nun mal vermuten lässt, ist es auf der
„Magarethenhöhe“ nicht ganz eben und wenn dann auch noch Schnee dazukommt, dann
kann es schon mal passieren, dass ein Auto nicht den Weg nach oben findet. Da
half nur noch Schieben und so schoben wir das Auto kurzerhand nach oben!!
Von
unserem „Ehrgeiz“ war dann im ersten Satz nicht mehr viel zu spüren. Wir
gewannen zwar die ersten Punkte, anschließend reihte sich aber eher Fehler an
Fehler als Punkt an Punkt. Wir zeigten nicht das, was wir eigentlich konnten und
so war von unserer Motivation schnell nichts mehr zu spüren und so verloren wir
den ersten Satz.
Im zweiten Spiel fanden wir unser Volleyballkönnen zumindest
ansatzweise wieder uns so wurde auch unser Spiel besser. Wir gewannen zwar den
zweiten Satz, aber dennoch waren unsere Gegner, der TuSEM Essen III wirklich
gut.
Der dritte Satz wurde dann zu unserem absoluten Tiefpunkt. Wir spielten
nicht schlecht, dass wäre noch untertrieben gewesen, eigentlich spielten wir
überhaupt nicht mehr. Kaum einer hatte noch Spaß auf dem Platz, dass konnte auch
ein umfangreicher Wechsel nicht mehr ändern. Wir verloren den dritten Satz wie
auch den ersten schon und das war auch wirklich verdient. Wir spielten nicht
unser Spiel. Unsere Angriffe scheiterten meistens. Die Gegner schafften es
einfach, beinahe jeden Ball wieder zurück zu bringen.
Im vierten Satz kam der
Spaß wieder zurück und so schafften wir es auch diesen Satz für uns zu
entscheiden.
Den fünften Satz wollten wir unbedingt gewinnen, schließlich hatten
wir schon das Hinspiel in einem Fünf-Satz-Spiel verloren. So starten wir zwar
schon etwas müde in den fünften Satz, aber dennoch hochmotiviert. Derya
verschaffte uns durch eine Aufschlagserie einen gehörigen Punktevorsprung und so
konnten wir bei einem Punktestand von 8:0 die Seiten wechseln. Dann kam TuSEM
zwar noch gehörig an uns heran, aber dennoch gewannen wir den fünften Satz und
damit auch das gesamte Spiel.
Wir sind weiterhin auf dem Weg nach ganz oben.
Wenn wir mal ins Stocken kommen, dann müssen wir halt mal ein bisschen
anschieben. Vielleicht sollte uns das bei den nächsten Spielen in Erinnerung
bleiben, insbesondere beim nächsten Spiel gegen den VC Essen-Borbeck IV. Dort
müssen wir wohl nochmals alle Reserven mobilisieren.
Autor: Mia D.
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