|
Als Sieger wie ein Verlierer gefühlt!?
„3:0! Keinen einzigen Satz abgeben!“ Das hatten sich die Hambornerinnen am Samstag, den 27.02., gegen SG Oberhausen-Mülheim vorgenommen, denn nur so hatten sie die Chance zum Aufstieg. Doch was war nur los? War es die Nervosität? Die Aufregung? Oder lag es daran, dass die Mädels diesmal keine Schokolade vor dem Spiel gegessen hatten? Man weiß es nicht. Doch schon der erste Satz ging an SG Oberhausen-Mülheim. Aufschlagfehler, kein Aufbau, keine Sicherung. Durch die vielen Fehler der Hambornerinnen endete der Satz 22:25. Also kein 3:0, doch die Hambornerinnen hatten noch Hoffnung und wollten weiter kämpfen. Im zweiten Satz konnten die Hambornerinnen nur schwer die Führung übernehmen, denn sie machten immer noch unnötige Fehler, dennoch gewannen sie diesen Satz 25:20. Im dritten Satz aber fanden die Hamborner Mädels endlich zu ihrer gewohnten Spielweise. Die Aufschläge gingen wieder druckvoll ins gegnerische Feld und auch die Angriffe setzten den Gegner unter Druck. Der Satz endete damit 25:16 für Hamborn. Auch den vierten Satz gewannen die Hambornerinnen mit wenigen Eigenfehlern und sehr deutlich mit 25:13.
Die Enttäuschung über den Satzverlust war groß, doch die Mädels wollten die Hoffnung nicht aufgeben, denn noch war nichts entschieden … dachten die Hambornerinnen … bis ihr Trainer ihnen mitteilte, dass TVG Steele nicht gegen MTG Horst angetreten ist und MTG Horst somit das Spiel 3:0 und 75:0 gewonnen hat. Der Traum vom Aufstieg war damit für die Hambornerinnen geplatzt. Schade. Auf diese Weise hätte es nicht ausgehen dürfen.
Autor: Dery O.
|
|