Am Sonntag den 10.3.2013 trat die dritte Mannschaft des MTV Union Hamborns zu ihrem letzten Spiel in Dinslaken gegen Dingden an. Alle waren hochmotiviert und wollten auch das letzte Spiel gewinnen. Leider waren wir auch bei diesem Spiel nur eine geringe Anzahl von Spielerinnen und hatten so wenige Wechselmöglichkeiten. Trotzdem machten wir uns motiviert warm.

Im ersten Satz zeigten wir leider wieder, dass der erste Satz bei uns meist noch ziemlich chaotisch ist. Auch die Aufstellung war nicht wie gewohnt so ging zum Beispiel unsere eigentliche Zuspielerin Nadja auf Diagonal. Unglücklicherweise haben wir es in diesem Satz noch nicht geschafft das abzurufen was wir können. Weiterhin konnten wir die Gegner, trotz Anweisungen, nicht richtig ausspielen, da die Bälle in alle Richtungen gingen nur nicht in die Lücken der Dingdener Mädels. Auch durch mehrere Annahme und Aufschlag Fehler verloren wir den ersten Satz mit 16:25.

Nach diesem Satz war die Ansage klar „Mädels spielt in die Lücken von denen und nicht immer auf die lange sechs und kommt endlich in euer Spiel rein“. Es gab nur einen Wechsel auf Außen Caro kam für Anni rein. Trotz des verlorenen Satzes ließen wir die Köpfe nicht hängen, im Gegenteil das Anfeuern von der Bank, von den Zuschauern und von uns selbst wurder lauter. Wir fanden sehr langsam in unser Spiel rein. Die Angriffe wurden etwas Druckvoller und die Annahme wurde auch besser. Uns wurde zwischendurch auch klar, dass einfach gepritschte Bälle in die Lücken punkte brachten. Trotzdem wurde es am Ende ein Kopf an Kopf rennen. Aber eins hatten wir schon in der letzten Saison gelernt, auch wenn es knapp ist die Ruhe zu bewahren und unser Spiel zu spielen. Und so ging der Satz mit 26:24 an die Hamborner Mädels.

Auch im nächsten Satz war die Ansage immer noch die gleiche in die Lücken spielen und vor allem variable spielen. In diesem Satz ging Nadja wieder auf ihre gewohnte Position des Zuspielers. Silke wechselte nun von Zuspielerin zur Diagonalspielerin. Zwar waren immer noch einige Fehler i, Angriff und in der Annahme und manchmal wollten die Bälle auch einfach nicht dahin wo sie hin sollten, aber trotzdem wurden wir ruhiger. Der zweite Ball wurde nach wie vor immer mal wieder direkt rüber gespielt und es war weiterhin fast immer ein Punkt. Auch dieser Satz ging knapp mit 25:22 an die Hamborner Mädels.

Im nächsten Satz wurde Anni wieder für Caro eingewechselt. Die Aufstellung klar und das Ziel war auch klar, mit diesem Satz das Spiel zu machen und somit auch das letzte Saisonspiel zu gewinnen. Wir kamen im vierten Satz noch weiter ins Spiel rein, unsere Angriffe wurden druckvoller bzw. platzierter. Auch der Block stand besser und somit wurden auch ein paar Bälle weg geblockt. So ging auch der letzte Satz mit 25:15 an uns.

Betrachtet man das Spiel im gesamten war es etwas unruhig, es gab zu viele Aufschlagfehler und leider kamen wir nicht in unsere Top Form rein, auch die Anweisungen von außen konnten zu wenig umgesetzt werden. Dennoch konnten wir viel in diesem Spiel ausprobieren, ließen nicht die Köpfe hängen und waren immer ein Team. Ein Dank auch an die Bank und an die vielen Zuschauer.

Wir hatten eine tolle Saison in der wir viel gelernt haben, vor allem was ein Team auf dem Feld alles aus macht. Denn wir haben einige Spiele gerade durch unseren Zusammenhalt gewonnen. Auch haben wir viel mehr Druck im Angriff bekommen, unsere Angaben sind sicherer und auch das Stellen ist besser geworden, man kann sagen wir haben in dieser Saison einiges dazu gelernt und wollen es weiterhin tun, denn gerade das ist doch das Schöne an Volleyball man lernt immer noch dazu. Weiterhin haben wir langsam gelernt erst zu gucken und dann anzugreifen. Klar hatten wir auch Spiele die nicht so gut waren aber dafür auch einige die sehr gut waren und wir hatten auch ein Spiel in dem alles einfach verdammt gut lief und gerade dieses Spiel war ein Höhepunkt unserer Saison.

Zusammengefasst war es eine Saison mit Höhen und Tiefen, die wir aber alle gemeistert haben.

Und nun heißt es, bald wieder für uns ab in den Sand Sprungtraining, Krafttraining und viel Konditionsaufbau und darauf freuen wir uns doch schon alle;).