Am gestrigen Samstag traf die erste Damen des MTV Union Hamborn auf den souveränen Tabellenführer aus Geldern. Ziel war es, so gut wie möglich gegenzuhalten und den Geldernerinnen im besten Fall vielleicht auch ein paar Pünktchen zu stehlen. Denn dass diese nicht unschlagbar sind, konnten wir in der letzten Woche gegen Weeze hautnah miterleben.

Dass jeder sein Bestes versuchen würde, um den zweiten Tabellenplatz noch sicherer zu machen, wurde kurz vor Spielbeginn nocheinmal besprochen und eine kleine Ansprache des Trainers sollte den Siegeswillen noch heben.

Doch was dann kam, ließ jeden Zeugen dieser Besprechung an seiner Wahrnehmung zweifeln…

Der erste Satz begann mit dem eigenen Aufschlag – im Netz.
Der darauffolgende, gegnerische Aufschlag – nicht angenommen.
Der zweite – nicht angenommen,
der dritte – nicht angenommen…
ersparen wir uns die Aufzählung, es waren 10 (!!)
Durch einige "glückliche" Fehler der Gegnerinnen und einer guten Aufschlagsserie unserer Nisi, konnten noch ein paar Punkte gewonnen werden, doch der Sieg ging an die besseren Geldernerinnen. (12:25)

Hoffnungsvoll startete man in den zweiten Satz, denn seien wir ehrlich, schlechter konnte es ja nicht werden.

Ziemlich ausgeglichen startete der zweite Satz. So blockten die Hambornerinnen einige Angriffe ab, plazierten die eigenen Angriffe gekonnt in die gegnerischen Lücken und wieder war eine Aufschlagsserie dabei. (Diesmal von unserer Jay) Trotz großer Gegenwehr und Gekratze des Tabellenführers, ging der zweite Satz an die, zum Glück, erwachten Hambornerinnen. (19:25)

So hätte es weiterlaufen können.
So startete man nun mit höheren Erwartungen in den dritten Satz. Es wurde motivierter gespielt und auch mal gekratzt, doch die grundlegenden Probleme in der Annahme und der Sicherung rissen nicht ab. Wieder übernahm niemand Verantwortung und die wenigen Angriffe, die ausgeführt werden konnten, führten nicht wirklich zu Punkten.
Die möglichen Auswechlungen fanden statt, doch auch diese konnten die Hambornerinnen nicht aus der Starre ziehen. So ging auch dieser Satz an Geldern 2. (17:25)

Satz vier verlief ähnlich… schlecht!
Keine Gegenwehr, schlechte Pässe und noch schlechtere Angriffe in den gegnerischen Block, führten zu nichts, außer zu schlechter Laune auf dem Spielfeld.
Der letzte Punkt des Tages war bezeichnend für das ganze Spiel. Vier Spielerinnen stehen im Kreis und der Ball fällt in die Mitte… (17:25)

Als Fazit ist nur zu sagen, dass es keine Schande ist, gegen Geldern 2 zu verlieren, aber so wie wir gespielt haben, schon!