Unsere Saisonvorbereitung war dieses Jahr leider nicht sonderlich brillant: Wir hatten immer wieder Verletzte und so waren wir beim Training oder bei Tunieren nie mit der kompletten Mannschaft vertreten. Am 25. September trafen wir direkt in unserem ersten Saisonspiel auf unsere erste Damen. Natürlich treffen sich Union Hamborn I und Union Hamborn II nicht in Duisburg, sondern stattdessen in einem wundervollen kleinen Ort am Niederrhein: in Dingden.

Zwischenzeitlich hatten wir das Gefühl, dass selbst die Navis keine Ahnung mehr hatten, wie sie uns zu der angegebenen Halle bringen sollten und so sagte unser Navi plötzlich: „Sie haben Ihren Bestimmungsort erreicht“: Nur leider standen wir da zwischen Feldern und weit uns breit war keine Halle in Sicht. Was macht man da?? Erstmal panisch den Trainer anrufen. Schließlich konnte uns zwei Fahrradfahrer, von denen es ja am Niederrhein bekanntlich nur wenig gibt, weiterhelfen.

Plötzlich findet man dann auch in mitten von grün einen Sportplatz mit Dreifachturnhalle.

Die Anspannung war dieses mal merklich zu spüren. So war es doch das erste Zusammentreffen mit unserer ersten Damen und gleichzeitig auch das erste Spiel in unserer neuen Bezirksligastaffel. Unsere Erwartungen waren hoch! Im ersten Satz war unser Ehrgeiz durchweg zu spüren. Wir spielten schnell und machten selbst wenig Fehler. Uns war es förmlich anzusehen, dass wir Spaß hatten. Wir gewannen den ersten Satz verdient mit 25:11.

Der zweite Satz war nicht mehr so klar. Wir machten wieder mehr Fehler und die erste Damen konnte sich mehr und mehr auf unser Spiel einstellen. Nach einem schon beträchtlichen Rückstand kämpften wir uns wieder zurück und gewannen auch diesen Satz, allerdings nur sehr knapp mit 27:25.

Im dritten Satz machten wir dann noch mehr Fehler. Da half auch unser Kampfgeist nichts mehr. Wir verloren den Satz verdient. Unsere Erste Damen war in diesem Satz einfach besser.

Den vierten Satz mussten wir jetzt gewinnen, wenn wir nicht in den fünften Satz wollten, wo meistens das Glück entscheidet.

Wir gaben noch einmal alles und spielten uns einen beträchtlichen Vorsprung heraus.

Doch dann kam das „Aber“: Fünf Punkte vor Satzende verletzte sich unsere Mittelblockerin Mocki. Wie man später im Krankenhaus feststellte: Achillessehne gerissen.

Arme Mocki. Gute Besserung!!

Wie es nun mal so ist, mussten auch die letzten fünf Punkte noch gespielt werden und da begann für uns alle nochmal das große Zittern. Wer spielt schon nach sowas ganz normal weiter?? Die letzten fünf Punkte mussten wir einfach holen. Das waren wir Mocki schuldig. So war klar: Für Mocki würden wir nochmal kämpfen und gewinnen. Das haben wir auch geschafft!! Das Spiel haben wir gewonnen und allen Erwartungen standgehalten. Nur leider konnte sich keiner so richtig über den Sieg freuen.

Aber eins muss noch gesagt werden: Simone und Karin waren sich im Vorfeld einig: Wir gewinnen das Spiel mit 3:1. Ihr habt recht behalten! Vielleicht hat auch Karins lila „Glückshose“ ein wenig zu diesem Sieg beigetragen.

Mädels: Wir haben gut gespielt. Weiter so. Nur das mit den Verletzungen könnten wir langsam mal wieder lassen!!

Autor:
Mia D.