Am frühen Sonntagmorgen ging es für die 2. Damenmannschaft nach Rumeln, um kurz vor Saisonbeginn um den Titel des Kreispokalsiegers zu kämpfen. Viele Jahre lag dieser Pokal in den Händen unserer 1. Mannschaft, doch diese konnte heute wegen eines anderen Vorbereitungsturniers leider ihren Titel nicht verteidigen. So lag es in den Händen der Zweitvertretung den Titel möglichst im Verein zu halten. Erstmals wurde der Wettbewerb in Turnierform ausgetragen.
Acht Mannschaften traten in 2 Gruppen an, in denen jeder gegen jeden zwei Sätze bis jeweils 15 Punkte spielte.
Unsere Mannschaft durfte zunächst noch kurz verschnaufen und das erste Gruppenspiel (Baerl I gegen Baerl IV) pfeifen. Anschließend traten wir gegen die neu gegründete Erstvertretung aus Baerl an und man merkte rasch, dass wir als Mannschaft noch an diversen Abstimmungsproblemchen aufgrund der wenigen Trainingszeit in der Halle laborierten. Trotz einiger gelungener Spielzüge mussten wir uns in beiden Sätzen geschlagen geben.
Ohne Pause ging es direkt im nächsten Gruppenspiel weiter gegen die 3. Mannschaft der Freien Schwimmer. Auch hier bekleckerten wir uns phasenweise nicht mit Ruhm, konnten jedoch einen 2:0 Sieg einfahren und verschiedene Aufstellungen ausprobieren.
Im letzten Gruppenspiel begegneten wir der jungen Perspektivmannschaft aus Baerl IV. Hier hieß es für uns vor allen Dingen sicher und konzentriert im Aufschlag zu agieren sowie Positionen und Abstimmung zu festigen. Auch hier hieß es am Ende deutlich 2:0 Sätze für uns, sodass uns Platz 2 in der Gruppe und damit das Halbfinale nicht mehr zu nehmen war.
Nach kurzer Mittagspause startete das Halbfinale wie so oft in den letzten Jahren gegen den Rumelner TV, welcher in der anderen Gruppe den ersten Platz belegt hatte und auch in weniger als einer Woche der Gegner am ersten Spieltag sein wird. Motiviert und konzentriert begann der erste Satz und rasch lagen wir 12:5 in Führung, doch wie bereits letzte Saison vorgekommen, verloren wir den Faden, sodass es zum Setzende 13:13 stand. Doch dank guter Nerven und viel Einsatz konnten wir den ersten Satz für uns entscheiden. Auch im zweiten Satz lag man rasch einige Punkte in Führung und dieses mal ließ man den Gegner nicht mehr so nah herankommen, sodass auch dieses Spiel mit 2:0 Sätzen an unsere Damen ging und der Finalplatz sicher war.
Im abschließenden Finale ging es erneut gegen die Lioness aus Baerl, die ihr Halbfinale gegen die 1. Damen der Freien Schwimmer ebenfalls gewonnen hatten. Das Ziel für uns war eine deutlich bessere Leistung zu zeigen als in der Gruppenphase und dies gelang vor allem im ersten Satz phasenweise sehr gut, sodass wir nur am Ende die Landesligastarterinnen ziehen lassen mussten und mit 18:25 verloren. Leider ließen im zweiten Satz Konzentration und Abstimmung nach, sodass man auch hier vor allem in der Annahme wackelte. Zum Ende versuchten unsere Damen noch einige schöne Spielzüge zu zeigen, mussten sich jedoch auch hier mit 17:25 geschlagen geben.
So blieb uns der Vizetitel und viele Erkenntnisse, die in den nächsten Trainingseinheiten umzusetzen sind. Vor allem Annahme und Abstimmung gilt es noch zu verbessern. Dennoch zeigten wir immer wieder, welches Potential in der Mannschaft steckt.
Ein gelungenes Comeback feierte Silke Bandyszak als Zuspielerin, die trotz nur weniger Trainingseinheiten eine sehr gute Leistung als Zuspielerin zeigte und ohne die der Finaleinzug gewiss nicht möglich gewesen wäre. Ein weiterer Dank gilt der Unterstützung von der Bank!
Des weiteren konnten die Neuzugänge Christina Kotzur und Nadine Löffler-Blonski ihre Pflichtspielpremieren feiern und das Spiel der Mannschaft bereichern. Wir freuen uns, dass ihr da seid