An diesem Mittwoch traf die 2. Damenmannschaft zum Nachholspiel auf den Rumelner TV. Aufgrund der zur Zeit mehr als engen Personalsituation und der schwachen Leistung gegen den TV Aldenrade am Wochenende ging man mit dem Motto „Nichts zu verlieren“ in die Begegnung. Leider konnte Trainer Christoph Körngen erneut nur auf sieben Spielerinnen  zurückgreifen.

Zu Beginn des ersten Satzes spielten Ines Becher als Zuspielerin, Katharina van de Löcht auf der Diagonalposition, Vera Pfänder und Christina Kotzur als Außenangreiferinnen sowie Nane Pumplun und Nadine Löffler-Blonski als Mittelblockerinnen. Leider waren von Beginn an viele Fehler im Spiel der Hamborner Damen zu finden, nur selten konnte der Pass angemessen zur Zuspielerin gebracht werden, sodass nur der hohe Ball über Außen gespielt werden konnte und das Spiel für den Gegner leicht auszurechnen war. Zum Ende des Satzes würde noch einmal versucht die Annahme zu stabilisieren und Sabrina Dudda feierte nach drei Jahren Auszeit und nur einer Trainingseinheit am Tag vorher ihr Comeback. Sie konnte sich vor allem durch harte Aufschläge und Angriffe in Szene setzen. Vielen Dank für die rasche Bereitschaft unsere 2. Damenmannschaft in den nächsten Wochen zu unterstützen, liebe Biene!

Dennoch musste der erste Satz mit 13:25 klar abgegeben werden.

Mit vielen guten Vorsätzen starteten die Startausstellung des ersten Satzes auch in den zweiten Satz. Dieser war von Beginn an von einer deutlich stärkeren Annahme geprägt, auch durch einige Aufschlagserien von Nane Pumplun und Katharina van de Löcht konnten sich unsere Damen punktemäßig absetzen. Diesen Vorsprung wollte man auf jeden Fall verteidigen, denn zu oft wurden diese bereits in anderen Spielen wieder hergegeben. Christina Kotzur und Vera Pfänder konnten einige wichtige Punkte über Außenangriffe erzielen. Schlussendlich konnte durch allgemein mehr Konstanz der Gegner zu Fehlern gezwungen werden, sodass wir den zweiten Satz klar mit 25:18 für uns gewinnen konnten.

Diese Leistung aufrecht zu erhalten war die Vorgabe für den nächsten Satz, denn gerade gegen tabellarisch besser gestellte Gegner konnte man schon die ein oder andere Überraschung erzielen. Zu Satzbeginn ging es eng zu und keine Mannschaft konnte sich absetzen, den jedoch brach die Hamborner Annahme kurzfristig ein und die Rumelnerinnen zogen davon. Trotz viel Einsatz und einem taktischen Wechsel von Nadine Löffler-Blonski auf Sabrina Dudda gelang es nicht mehr, sich heranzukämpfen, sodass der 4. Satz mit 19:25 verloren ging.

Mit dem vierten Satz wechselte Trainer Christoph Körngen erneut zur Startaufstellung. Man wollte zumindest noch einen fünften Satz erzwingen. Es sollte der engste Satz von allen werden. Beide Mannschaften zeigten viel Einsatz und kämpften auch um Bälle, die schon verloren schienen. Nach und nach konnte leider der Gegner einen Vorsprung herausarbeiten. Die Hamborner Damen versuchten durch taktische Wechsel in Aufstellung und Besetzung der Positionen ihr Spiel variabler zu gestalten, doch schlussendlich blockte der Gegner den letzten Angriff von Hamborner Seite. Punkt, Satz und Sieg für den Rumelner TV.

Schade für die Hambornerinnen, dass es trotz einer deutlichen Steigerung zum letzten Spiel nicht für mehr als einen Satzgewinn gereicht hat. Dennoch wurde das Potential der Mannschaft trotz der vielen Ausfälle deutlich. Dieses soll jetzt im nächsten Heimspiel am Sonntag (13 Uhr in der Schule am Park) gegen den TV Jahn Königshardt endlich wieder mit Punkten belohnt werden.

Wir freuen uns auf möglichst viele Zuschauer, für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt.