Die dritte Damenmannschaft des MTV Union Hamborn traf gut gelaunt mit einer Kadergröße von zehn Spielerinnen in der Sporthalle des TUS Baerl ein, um das dritte Meisterschaftsspiel gegen den Weseler TV zu bestreiten. Einige Minuten musste aufgrund der Begegnung DJK Vierlinden – TUS Baerl noch gewartet werden, jedoch wurde diese Zeit genutzt, um sich gegenseitig auf das Spiel einzuschwören.

Beim Einspielen war bereits klar, dass wir in einer guten Verfassung sind. Dies äusserte sich durch das Engagement während des Erkämpfens von kurzen Bällen und von druckvollen Angriffen während des Einschlagens. Wir fühlten uns fit und motiviert, auch wenn die Temperatur und die Luft in der Halle zu wünschen übrig ließen. So ging es nun auf das Feld.

Entgegen der Spielweise, mit der wir in diese Saison starteten, fanden wir zunächst nur sehr schlecht ins Spiel und schenkten dem Weseler TV einen guten Vorsprung von 6 Punkten. Nun hieß es  „Wachwerden Mädels!“. Und das taten wir. Immer besser gelang uns die Annahme, der Aufbau und der Angriff, denn wir hatten unsere Abstimmung nun gefunden. Für diesen Satz sollte uns nun nichts mehr aufhalten, wir konnten den Satz 25:15 für uns entscheiden.

Aber das Glück war nicht auf unserer Seite. Übermut tut selten gut und wir ruhten uns schon im zweiten Satz auf unseren zuvor erkämpften Lorbeeren aus. Als gerechte Strafe vergaben wir diesen Satz mit 14:25 an die Mädels aus Wesel. Ein frustrierendes Erlebnis und alle mitgereisten Spielerinnen waren ab sofort hellwach, denn eins stand fest: Wir wollen den Sieg und die 2 Punkte!

Also, nichts wie in den dritten Satz, der mit der gleichen Startaufstellung bestritten wurde wie in den vorangegangenen zwei Sätzen. Es erfolgte bis dato also kein Spielerwechsel und den 6 Mädels auf dem Feld wurde ausreichend Vertrauen geschenkt, so dass sie mit Rückenstärkung durch die Trainer ( ja, an diesem Tag hatten wir sogar einen Co-Trainer 🙂 ) zu neuem Selbstbewusstsein kamen und den Satz, wenn auch zum Ende hin beschwerlich, mit einem 27:25 Sieg für sich verbuchen konnten.
Was an dieser Stelle erwähnt werden muss: Alleine die Tatsache, dass wir in der kritischen Endphase alle weiter dran gezogen haben ist positiv zu vermerken, denn noch vor einem Jahr hätte dies ganz anders ausgesehen und wir wären an unseren Nerven gescheitert. Wir sind also souveräner geworden.

Das sollte sich auch im vierten Satz bestätigen, den wir Gott sei Dank wieder mit einem 25:15 Sieg beenden konnten. In diesem Satz wurde einmal gewechselt. Dies betraf die Außenposition, veränderte jedoch nichts an der Spielweise.
So gesehen ein runder Abschluss, wenn man die Sätze 2 und 3 ausser Acht lässt 😉

An dieser Stelle vielen Dank an unsere Zuschauer, die uns mit kräftiger Stimme unterstützt haben.

Diiiiiiiiieeee Runde haben wir im Sack, im Sack, im Sack, Zack, Zack!!