Nach den Herbstferien ging es für die Hamborner Mädels zum ersten Heimspiel gegen den SG FdG Herne II. Um topvorbereitet ins Spiel zu gehen, traf man sich extra 2,5 Stunden vor Spielbeginn – insbesondere die Annahme sollten nochmal trainiert werden.

Das Spiel startete mit guten Angaben und Angriffen, sowie viel Bewegung auf dem Feld. So gelang es den Hambornerinnen in Führung zu gehen und ein gutes Spiel zu zeigen. Leider hielt diese Spielweise nicht lange an. Standardfehler in der (eigentlich ja zuvor nochmal trainierten) Annahme sowie diverse Fehler auf dem Feld führten zum Verlust der Punkteführung und erschwerten den Aufbau eines vernünftigen Spielzugs. Der Gegner kam indes immer mehr ins Spiel und nutze unsere Fehler erfolgreich aus. Zudem konnten eigene Angriffe nur bedingt in Punkte verwandelt werden, da die gegnerische Annahme meist gut stand. So ging der Satz mit 17:25 an die Mannschaft aus Herne.

Im zweiten und dritten Satz kamen wir aus irgendwelchen Gründen nahezu gar nicht mehr ins Spiel. Kurzzeitige Führungen wurden nicht ausgebaut, sondern wieder vergeben. Fehlerhafte Koordination oder Absprachen auf dem Feld, ebenso wie zu viele verschlagene Angaben (Satz drei), ließen den Gegner Punkt für Punkt in Richtung Sieg gelangen. Auch wenn in diesen Sätzen gute Spielzüge dabei waren, überwiegten leider doch die Fehler, die dafür sorgten, dass beide Sätze mit 19:25 und 18:25 an Herne gingen.

Alles in allem war der Gegner gut, aber nicht unschlagbar für uns. Hauptsächlich waren es Standardsachen wie Angabe- und Annahmefehler, die es schwierig machten, Kontinuität und Ruhe in den Spielaufbau zu bringen. Ausschlaggebend war auch die zum Teil mangelnde Schnelligkeit und Flexibilität auf dem Feld (hauptsächlich in Satz zwei und drei), wodurch viele Bälle entweder gar nicht oder nur sehr unpräzise erreicht werden konnten. Die gute Anfangsleistung im ersten Satz wurde leider nicht durchgehend gezeigt, sodass das Spiel auf leider 0:3 verloren ging. Eigentlich eine unnötige Niederlage, die es in den nächsten Spielen auszugleichen gilt.

Noch ist für uns alles drin;-)