Mit der Hoffnung, vielleicht dem Tabellenzweiten einen Punkt zu stibitzen, um die Relegation aus eigener Kraft noch vermeiden zu können, reiste man hochmotiviert in Krefeld an.

Nach dem einspielen und der „Aufschlag-Annahme“ war die Stimmung des Trainers Christian Lietz allerdings nicht mehr ganz so gut. Es lief einfach gar nichts zusammen, keine Annahme, kein Angriff… das konnte ja was geben. Trotzdem startete die Mannschaft sehr motiviert in den ersten Satz.

Dennoch lag man schnell mit drei Punkten hinten, was der Gegner durch gute gegnerische Aufschläge und eine schlechte Annahme auf unserer Seite noch auf 11:17 erhöhte. Nach kleinen Aufschlagserien von Denise Palowski und danach von Stefanie Reinders kam man näher ran und glich sogar bei 19:19 aus. Leider belohnte sich die Mannschaft aber nicht mit dem Satzgewinn und gab den Satz mit 23:25 ab.

Der zweite Satz verlief ähnlich. Hier könnte man bis auf die Zielgerade mithalten. Leider schlich sich dann der ein oder andere Fehler wieder ein, so dass dieser Durchgang mit 25:21 an Verberg ging.

Der dritte Satz war anfänglich total verkorkst. Schnell lag Verberg mit 6:0 und 13:2 in Führung. Trotzdem steckte Hamborn nicht auf und kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Sie gaben nicht auf und verkürzten den Punktestand auf 15:17. Aber leider konnte man den Schwung nicht mitnehmen und Verberg drehte noch mal auf und gewann den Satz mit 25:17.

Trotz der 3:0 Niederlage kann man festhalten, dass Hamborn durchaus in der Lage war Verberg Steine in den Weg zu legen. Hamborn spielte einen sehr guten Ball und wenn man diese Leistung in allen Spielen der Saison gezeigt hätte, würde man jetzt nicht da stehen, wo man nun ist.

Jetzt heißt es, nochmal ordentlich trainieren und auf die Relegation vorbereiten.