Am 18.11. 2018 trafen sich die Mädels der Spielgemeinschaft Hamborn/Osterfeld nach langem Suchen in einer der Sporthallen der Erich-Kästner-Gesamtschule in Essen.

Es war an ihnen das erste Spiel des Spieltages zu pfeifen. Währenddessen konnten schon erste Eindrücke gesammelt werden: die Hallendecke ist niedrig und durch die Holzbalken für das vertraut hohe Zuspiel ungeeignet. Die Luft in der Halle wurde auch von Satz zu Satz dünner und die Temperatur stieg an. Widrige Bedingungen für das zweite Spiel des Spieltags, doch die Stimmung der Mädels der Spielgemeinschaft ließ keinen trüben Gedanken zu. So machten sich alle Mädels, bis auf die entschuldigten Brenda und Jenny, enthusiastisch warm.

Dieser Enthusiasmus hielt auch noch im ersten Satz, in dem Anke als Steller, Carla und Caro auf Außen, Nane und Vera auf Mitte und Silke auf Diagonal spielte, an, sodass mit gutem Aufbau sauber Punkte erspielt werden konnten. Der erste Satz ging mit 25:18 an die Spielgemeinschaft Hamborn/Osterfeld und bedarf somit keinerlei Wechsel.

Durch den Satzgewinn wurde selbstverständlich mit viel Rückenwind und Freude in den zweiten Satz gestartet. Schnell schlichen sich allerdings Fehler ein, die im Laufe des Satzes zunahmen, sodass der zweite Satz mit 25:20 an die Mädels vom FSD ging. Auch ein später Wechsel beim Punktestand 20:24, Lea für Caro auf Außen, konnte am Zwischenergebnis nichts ändern. 

Mit verändert bleibender Aufstellung (Lea für Caro) ging es in den dritten Satz, der wieder gewonnen werden sollte! Doch viele kleinere Fehler trugen dazu bei, dass man sich mit 18:25 geschlagen geben musste. Nennenswert ist der Wechsel bei dem Punktestand 12:20, bei dem Caro unüblicherweise für Vera die Mittelblockposition einnahm. Seien es Abstimmungs- oder Konzentrationsfehler gewesen, alles schien mit der angesprochenen Problematik der schlechten Belüftung und der erhöhten Temperatur in der Halle zusammen zu hängen. Einige Mädels der Spielgemeinschaft hatten ab dem dritten Satz enorm mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Leider konnte kein Fenster geöffnet werden und so war es in den darauffolgenden Sätzen ein atemraubender Kampf um den Sieg. Es wurde mit diversen Wechseln versucht Entlastung zu schaffen, doch es war wie verhext. Auch auf der anderen Seite des Netzes schien es bei den Freien Schwimmern nicht rund zu laufen, wohlmöglich ebenfalls aus den eben genannten Gründen, und es gab einige Ballwechsel bei denen auf beiden Seiten mehr Glück als Verstand zum Punktgewinn beitrug. Leider musste auch der vierte Satz mit einem Verhältnis von 17:25 an die Mädels vom FSD abgegeben werden, trotz der Tatsache, dass nun nahezu alle Spielerinnen wieder auf ihrer gewohnten Position spielten. Einzig Silke wechselte als Diagonalspielerin beim Punktestand von 10:18 für die Stellerin Anke ein. Ein langer Spieltag ging zu Ende und die Spielgemeinschaft Hamborn/Osterfeld erholt sich nun das Wochenende ausklingen lassend auf der Couch.