Am Samstag ging es nach Herne um gegen die Borbecker Damen zu spielen und man wollte an die Leistung vom letzten Spieltag anknüpfen. Doch es war wie verhext, ohne erkennbaren Grund wollte nichts gelingen.
Eine komische Atmosphäre spürte man auf den Spielfeld. Unsere Annahme war extrem schlecht und unsere Zuspielerin Stefanie Hilgers musste viel laufen. Auch war von unseren starke platzierten Angriffen aus dem letzten Spiel nichts mehr zu erkennen. Einfallslos spielten wir den Ball immer direkt auf die Arme des Gegners. Lediglich Stefanie Reinders schaffte es mit ihren Aufschlägen im zweiten Satz einige Punkte zu erzielen. Die ersten beiden Sätze konnte somit der Gegner leicht für sich entscheiden, 17:25 und 19:25 unterlagen wir doch recht deutlich.

Anders im dritten Satz. Hier flammten wir auf. Wir kämpften in der Abwehr um jeden Ball, besonders viele Bälle rettete unsere Mittelblockerin Daniela Vollmer. Im Angriff punkteten wir mit Simone Eichholz über die Aussenposition mit einer Kombination von hart geschlagenen und kurz gelegten Bällen. Der Satz ging an uns mit 25:20.

Es sollte nun die Revanche zum Hinspiel starten, da hatten wir 2:3 verloren, wir können es schaffen und diesmal den Spieß umdrehen, so unser Trainer Christian Lietz beim Seitenwechsel. Doch es folgte der Satz mit unserer wohl schlechtesten Leistung. Wir haben fast jeden Aufschlag verschlagen und brachen ein. Nach zwei kassierten Aufschlagserien war das Spiel auch schon vorbei, der letzte Satz ging verdient mit 25:13 nach Borbeck an die Damen von Michael Werzinger.